OoosterEi!!!



Meine (fast) allererste Geschichte.  1985 entstanden, ich war neun Jahre alt. Ist natürlich keine Story mit lovecraftschen Qualitäten (o; Den Satzbau habe ich genau wie im Original belassen, nur ein paar Rechtschreibfehler und falsche Satzzeichen habe ich ausgebessert.
Ich war damals geradezu besessen von dem Gedanken einmal Taucher zu werden und bin auch heute noch fasziniert von Geschichten, die sich Unterwasser abspielen. Viel Spaß also mit dem Monster aus der Unterwasserhöhle!



Das Monster aus der Unterwasserhöhle!
(c) 1985 Alf Stiegler

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Tom und Bob, zwei Sporttaucher hörten gerade Radio. Sie hörten, dass eine unbekannte Höhle Unglück brachte. 35 Verletzte wurden gemeldet. Tom sagte: „Das müssen wir unbedingt klären!“

„Ja, komm, wir packen die Sachen und fahren los.“

Als sie beim schwarzen Meer angelangt waren, fuhren sie genau durch neun Ortschaften. Als sie dort waren, wurde es dunkel. Am nächsten Tag war dichter Nebel. Bob, der sich gerade ein bisschen umschaute, fiel in ein vorher nie da gewesenes Wasserloch. Das Wasser schmeckte süß. Plötzlich verlor er die Besinnung. Er sah eine große Höhle vor sich. Als er dies Tom erzählte, löste sich der Nebel auf.

Bob und Tom machten sich nach dem Frühstück bereit zum Tauchen. Bob fragte: „Hast Du Dein Hör- und Sprechgerät fertig gemacht?“

„Ja sicher!“ antwortete Tom.

„Also dann kanns ja losgehen!“ sagten sie im Chor.

Mit einem Motorboot flitzten sie ins offene Meer. Der Meeresspiegel wurde rau. Ein gewaltiger Sturm brach an. Das Boot blieb aber ruhig und kenterte nicht. Als sich der Sturm beruhigt hatte sprangen sie ins Wasser. Korallen und Wasserpflanzen haben sich zu einer geraden Linie gebildet. Auf einmal standen zwei Höhlen vor ihnen. Tom und Bob entschlossen sich in die erste Höhle zu tauchen, aber sie kamen nach kurzer Zeit wieder heraus. Sie hatten nichts gefunden. Als sie in die zweite Höhle tauchen wollten, bemerkten sie, dass ihr Sauerstoff schon leer war. Oh, sagte ich leer? Ja, ich meine natürlich fast leer! Als sie das bemerkten, tauchten sie sofort auf. Dann gingen sie schlafen.

Als sie wieder aufwachten, gingen sie sofort wieder tauchen. Diesmal tauchten sie in den zweiten Höhlenpfad. „Tom!“ schrillte es aus Tom´s Hör und Sprechgerät. Es ging immer tiefer hinunter. Nach guten 15 Minuten kamen sie aus dem anderen Ende des Höhlenpfades heraus. Bob holte ein Schallwellenempfanggerät aus seiner Taucherbox. Nach ungefähr fünf Minuten Tauchdauer war eine riesige Höhle vor ihnen. Sie tauchten hinein. Sie sahen eine große Aufschrift in die Wand eingemeißelt. Es stand darauf:

            Du fährst zum schwarzen Meer

            Du fährst durch neun Ortschaften

            Du fällst in ein vorher nie da gewesenes Wasserloch

            Du erzählst es deinem Freund, gleichzeitig löst sich der Nebel auf

            Ein Sturm bricht an, dein Boot kentert nicht

            Du tauchst zuerst in den falschen Höhlenpfad und dann in den richtigen

            Es geht im Höhlenpfad abwärts

            Das Wasser im Wasserloch schmeckte süß

            Das sind die sieben Akten der Finsternis,

            Goal, der Killer!

Tom und Bob stockte der Atem. Sie schreckten zusammen. Ein schreckliches Brüllen erscholl. Bob´s Schallwellenempfangsgerät zeigte an:

            5 Meter Entfernung: Gefahr!

Bob wurde bleich, er wusste was es heißt wenn Gefahr angezeigt wurde. Auf einmal schlangen sich um Bob und Tom eklige Fangarme, die ihnen die Luft abdrückten, worauf sie bewusstlos wurden.

Sie wachten in einem Gefängnis auf. Bob griff nach seiner Harpune. Er zielte auf das Ungeheuer und schoss. Das Ungeheuer wälzte sich im Schlamm. Plötzlich verschwand es. Jetzt standen sie da. Ihnen wurde klar, dass sie ohne das Monster nicht mehr aus dem Gefängnis herauskamen. Bob dachte nach wie sie entfliehen können. Sie merkten nicht wie die Wand, die hinter ihnen war, hochging. Ein riesiges echsenähnliches Wesen schaute sie an. Als Bob sich zu ihm umdrehte, fiel er beinahe in Ohnmacht. Tom dachte sich: „Zum Glück sind wir von ihm getrennt, aber trotzdem ahne ich nichts Gutes.“

Tom traf glatt der Schlag. Bob ging es auch nicht besser, als sie sahen, dass das Gitter immer tiefer in die Erde hinein sank. Tom suchte eine schwache Stelle des anderen Gitters um zu entfliehen. Er hatte eine Schwachstelle gefunden. Es war die Stütze. Sie war ein dicker Holzbalken, der tief ins Gestein gesteckt wurde. Bob suchte einen dicken Stein, den er dann zwischen das Gitter schob, damit das Monster nicht entfliehen konnte. Wie waren die zwei erleichtert als das Gitter nicht in die Erde sank.

Aber da nahte das zweite Unglück. Der Balken war zu dick. Sie konnten ihn nicht brechen. Auf einmal brach der Stein und das Gitter war so tief unten, dass das Monster schon nach ihnen greifen konnte. Sie standen vor dem Balken. Das Monster schlug nach ihnen. Sie sprangen zur Seite und das Fabelwesen zerbrach die Stütze. Das Gitter fiel um und sie schauten, dass sie so schnell wie möglich herauskamen.

Sie kamen aus dem Höhlenpfad, da verloren die Zwei die Besinnung. Der Sauerstoff war aufgebraucht. Sie wachten im Krankenhaus auf. Nach einer Woche wurden sie wieder entlassen. Und am nächsten Tag freuten sie sich über ihre Leistung.

Ende.



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